21 | 11 | 2017
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Tauchgang im Schieferbergwerk in Nuttlar

Nach unseren zahlreichen Tauchgängen im Kalkbergwerk in Miltitz waren wir gespannt auf unseren ersten Tauchgang in einem ehemaligen Schieferbergwerk. 

Dazu trafen wir uns am 31.05.2015 zu viert am Bergwerk in Nuttlar: Susi, Miki, Frederick und ich.

Der Eingang ins Bergwerk erfolgt über einen Container, der gut für Auf-und Abrödeln genutzt werden kann. Das hintere Ende des Containers führt dierekt ins Bergwerk. Über einen spärlich beleuchteten Stollen führt der Weg hinab zum Wasser. Hier sind mehrere Gitterroste stufenförmig ins Wasser eingelassen, um in aller Ruhe Stages und Flossen anlegen zu können, onhe dabei Sediment aufzuwirbeln.

Als wir ins Wasser gingen, waren die wenigen Taucher vor uns  bereits wieder draussen, somit hatten wir das Bergwerk für uns alleine. Und obwohl vor uns nicht viel los war, hatten wir leider nur mäßige Sicht. Dazu trägt wohl auch die Enge der Stollen bei, bei der gerade das Tauchen in Gruppen wohl nicht ohne Folgen für die Sichtverhältnisse bleiben kann. 

Zum Betauchen ist die mittlere Förderstrecke freigegeben,  die max. Tauchtiefe beträgt 14m. Es gibt eine Anzahl von Stollen, von denen zwei ausgeleint sind. Alle Stollen enden in großen Kammern. Die beiden ausgeleinten Stollen haben wir betaucht mit zum Teil stark wechselnden Tauchtiefen (bis hin zu einer Auftauchstelle). Die Belastung für die Ohren sollte also nicht unterschätzt werden. Bei gemächlichem Tempo habe wir rund 72 min. benötigt und damit genügend Zeit gefunden, uns mit Details zu beschäftigen. Kleiner Tipp: Immer mal wieder nach oben schauen. Hier öffnen sich plötzlich neue Gänge oder man kann über die Abraummauern hinweg tauchen.

Die übrigen Stollen können ebenfalls betaucht werden, müssen dann aber selber ausgeleint werden.

Miki hat bei unserem Tauchgang das Schlusslicht gebildet (bei seiner enormen Beleuchtungsanlage die wohl einzig passende Bezeichnung) und den ganzen Tauchgang gefilmt. Einen wirklich sehenswerten Zusammenschnitt mit passender musikalischer Untermalung findet ihr hier (Frederick im blauen Trocki, dann ist die Reihenfolge klar).

Zur Videoausleuchtung: Die Lampen sind 2x 50W LED mit jeweils 8500 Lumen bei einem Abstrahlwinkel von 120 Grad. Betrieben wird das Ganze mit jeweils einem 4,5Ah 30V Lithium Ionen Akku.

OM